Veröffentlicht am 09. März 2011
SKIKE vX SOLO: Eine Legende geht in die siebte Generation Die Ahnenreihe der Nordic-Cross-Skate Legende Skike ist recht lang, doch im Sommer 2011 bekommt der Skike V07-120 einen Nachfolger – den Skike vX SOLO.
Uneingeweihten fällt es verständlicherweise etwas schwer bei Skike die Generationen zu zählen, da es einerseits überhaupt keine Version 6 gegeben hat und ...
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Veröffentlicht am 10. November 2010
Schneller werden!
Tempotraining beim Skiken und Cross-Skating
Jetzt einmal ganz ehrlich, wer möchte nicht ein ganz klein wenig schneller werden? Eigentlich doch fast jeder. Wie wird man aber schneller?
Die naheliegendste Methode, einfach schneller zu fahren, mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren. Doch es gibt wirksamere Trainingsmethoden.
Verblüffend ist manchmal mit welcher scheinbaren Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit einige Könner des Sports ein hohes Tempo fahren und auch durchhalten können. Eine gewisse Leichtigkeit muss natürlich dabei sein (wenn man auch die Anstrengung oft nicht sieht) und dies erfordert eine gute fahrtechnische Ausbildung auf den Skates und natürlich einen gewissen Trainingszustand. Cross-Skating, Skiken und Nordic Cross sind relativ technische Sportarten, fast die Hälfte der entfalteten Leistung dürfte einer ökonomischen Technik zuzuschreiben zu sein. Daher sollte auch während einer intensiveren Trainingsphase das Techniktraining nicht vergessen werden und immer einen Platz im Trainingsplan behalten.
Doch das Thema hier soll das reine Tempotraining sein.
Zunächst benötigt man zur Tempoermittlung eine vermessene oder messbare Strecke. Ideal sind flache Asphaltwege, entweder in Form einer kleinen Runde oder einer einfachen Strecke auf der man wenden kann um den nächsten Tempoabschnitt zurück zu fahren. Nur so werden die Abschnitte vergleichbar. Aber nicht alles, was man durch Tempotraining erreichen kann, spielt sich im Körper ab, auch der Kopf wird „tempofester“. Man lernt nämlich bewusst oder unbewusst beim Tempotraining sein Tempo besser einzuteilen und einzuschätzen. Im Kopf findet außerdem eine nicht unerhebliche Gewöhnung an höheres Tempo statt. Dadurch bleibt man entspannter und auch die Fahrtechnik unter Ermüdung wird immer mehr zur Routine.
Bevor man mit dem Tempotraining beginnt, sollte man seine Tempostrecken vermessen. Auf einer Strecke mit Start- und Zielpunkt fährt man deutlich exakter und konzentrierter als beim häufigen Blick auf die GPS-Uhr.
Vor dem Beginn des Tempotrainings sollte man außerdem…
- …aufgewärmt sein. Am besten 15 bis 30 Minuten in ruhigem Tempo einfahren.
- …ausgeruht sein. Nach einem harten Training am Vortag oder auch völlig übermüdet ist ein Tempotraining sinnlos. Man kann weder die notwendige Intensität erreichten noch ist man konzentriert genug.
- …konzentriert sein! Von Anfang bis Ende gilt es eine hohe Konzentration durchzuhalten. Beim Ausrollen danach, kann man dann wieder etwas entspannen, aber bitte nicht so sehr, dass man entkräftet simple Fahrfehler macht.
- …gesund sein! Niemals mit einer nicht auskurierten Erkrankung oder Verletzung ein Tempotraining durchführen. Auch nicht mit einer „Erkältung im Anflug“. Unser Sport gehört zu den intensivsten überhaupt, so dass man die Auswirkungen des Trainings auf einen nicht voll einsatzbereiten Körper so gut wie gar nicht einschätzen kann.
- …einen Pulsmesser bereit machen. Beim Tempotraining dient er jedoch nicht als Tempogeber, denn wir machen Tempotraining, richten uns also vorrangig nach einem bestimmten Tempo und ausnahmsweise nicht nach dem Puls. Das Pulsmessegerät dient dabei höchstens zur Beobachtung und zum Sammeln von Erfahrungen. Bei ungewöhnlichen Abweichungen, sollte der Pulsmesser aber Anlass genug geben, das Training abzubrechen. Die Pulsuhr sollte als Messgerät nur beim Ausdauertraining oder im Gesundheitssport die Belastungsintensität vorgeben.
- …seine Leistungsfähigkeit am Besten schon einmal getestet haben, z.B. in einem kurzen Rennen oder Test, damit in den nachfolgend vorgestellten Intervall-Traininigemethoden, die richtige Intensität gewählt werden kann. Ein 5000-Meter-Test zeigt in der folgenden Tabelle recht genau die abgeleiteten Zeiten über andere Distanzen.
- …ein festes Trainingsprogramm ausgewählt haben, zum Beispiel 6 mal 1000 Meter. Das ist wichtig für Konzentration und Motivation.
Dann kann es losgehen. Bitte noch eventuellen Wind oder leichtes Gefälle berücksichtigen. Auf Hin- und Zurückstrecken kann bei stärkerem Wind (bzw. Gefälle) nur jeweils jede zweite Tempoeinheit mit der anderen verglichen werden. Nachfolgend werden Trainingsmethoden vorgestellt, die je nach Trainingsziel oder auch nach Belieben (ohne konkretres Ziel), ausgewählt werden können.
a) Sehr kurze Intervalle
• 8 x 600 m im 5000-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 2:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 5 bis 15 km oder für kürzere Biathlons
b) Kurze Intervalle
• 6 x 1000 m im 6000-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 2:30 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 10 bis 25 km oder für längere Biathlons
c) Mittellange Intervalle
• 4 x 1500 m im 7500-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 3:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 15 bis 42 km
d) Lange Intervalle
• 3 x 2500 m im 12- bis 15-km-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 3:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 25 bis 60 km
Am Tag nach dem Tempotraining kann oft problemlos trainiert werden. Dann aber bevorzugt ein langsames Ausdauertraining über nicht zu lange Distanz oder man nimmt sich einen verdienten Trainingsruhetag.
Viel Spaß und Erfolg beim Training!

Jetzt einmal ganz ehrlich, wer möchte nicht ein ganz klein wenig schneller werden? Eigentlich doch fast jeder. Wie wird man aber schneller?
Die naheliegendste Methode, einfach schneller zu fahren, mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren. Doch es gibt wirksamere Trainingsmethoden.
Verblüffend ist manchmal mit welcher scheinbaren Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit einige Könner des Nordic-Skating Sports ein hohes Tempo fahren und auch durchhalten können. Eine gewisse Leichtigkeit muss natürlich dabei sein (wenn man auch die Anstrengung oft nicht sieht) und dies erfordert eine gute fahrtechnische Ausbildung auf den Skates und natürlich einen gewissen Trainingszustand. Cross-Skating, Skiken und Nordic Cross sind relativ technische Sportarten, fast die Hälfte der entfalteten Leistung dürfte einer ökonomischen Technik zuzuschreiben zu sein. Daher sollte auch während einer intensiveren Trainingsphase das Techniktraining nicht vergessen werden und immer einen Platz im Trainingsplan behalten.
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