Veröffentlicht am 10. November 2010
Schneller werden!
Tempotraining beim Skiken und Cross-Skating
Jetzt einmal ganz ehrlich, wer möchte nicht ein ganz klein wenig schneller werden? Eigentlich doch fast jeder. Wie wird man aber schneller?
Die naheliegendste Methode, einfach schneller zu fahren, mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren. Doch es gibt wirksamere Trainingsmethoden.
Verblüffend ist manchmal mit welcher scheinbaren Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit einige Könner des Sports ein hohes Tempo fahren und auch durchhalten können. Eine gewisse Leichtigkeit muss natürlich dabei sein (wenn man auch die Anstrengung oft nicht sieht) und dies erfordert eine gute fahrtechnische Ausbildung auf den Skates und natürlich einen gewissen Trainingszustand. Cross-Skating, Skiken und Nordic Cross sind relativ technische Sportarten, fast die Hälfte der entfalteten Leistung dürfte einer ökonomischen Technik zuzuschreiben zu sein. Daher sollte auch während einer intensiveren Trainingsphase das Techniktraining nicht vergessen werden und immer einen Platz im Trainingsplan behalten.
Doch das Thema hier soll das reine Tempotraining sein.
Zunächst benötigt man zur Tempoermittlung eine vermessene oder messbare Strecke. Ideal sind flache Asphaltwege, entweder in Form einer kleinen Runde oder einer einfachen Strecke auf der man wenden kann um den nächsten Tempoabschnitt zurück zu fahren. Nur so werden die Abschnitte vergleichbar. Aber nicht alles, was man durch Tempotraining erreichen kann, spielt sich im Körper ab, auch der Kopf wird „tempofester“. Man lernt nämlich bewusst oder unbewusst beim Tempotraining sein Tempo besser einzuteilen und einzuschätzen. Im Kopf findet außerdem eine nicht unerhebliche Gewöhnung an höheres Tempo statt. Dadurch bleibt man entspannter und auch die Fahrtechnik unter Ermüdung wird immer mehr zur Routine.
Bevor man mit dem Tempotraining beginnt, sollte man seine Tempostrecken vermessen. Auf einer Strecke mit Start- und Zielpunkt fährt man deutlich exakter und konzentrierter als beim häufigen Blick auf die GPS-Uhr.
Vor dem Beginn des Tempotrainings sollte man außerdem…
- …aufgewärmt sein. Am besten 15 bis 30 Minuten in ruhigem Tempo einfahren.
- …ausgeruht sein. Nach einem harten Training am Vortag oder auch völlig übermüdet ist ein Tempotraining sinnlos. Man kann weder die notwendige Intensität erreichten noch ist man konzentriert genug.
- …konzentriert sein! Von Anfang bis Ende gilt es eine hohe Konzentration durchzuhalten. Beim Ausrollen danach, kann man dann wieder etwas entspannen, aber bitte nicht so sehr, dass man entkräftet simple Fahrfehler macht.
- …gesund sein! Niemals mit einer nicht auskurierten Erkrankung oder Verletzung ein Tempotraining durchführen. Auch nicht mit einer „Erkältung im Anflug“. Unser Sport gehört zu den intensivsten überhaupt, so dass man die Auswirkungen des Trainings auf einen nicht voll einsatzbereiten Körper so gut wie gar nicht einschätzen kann.
- …einen Pulsmesser bereit machen. Beim Tempotraining dient er jedoch nicht als Tempogeber, denn wir machen Tempotraining, richten uns also vorrangig nach einem bestimmten Tempo und ausnahmsweise nicht nach dem Puls. Das Pulsmessegerät dient dabei höchstens zur Beobachtung und zum Sammeln von Erfahrungen. Bei ungewöhnlichen Abweichungen, sollte der Pulsmesser aber Anlass genug geben, das Training abzubrechen. Die Pulsuhr sollte als Messgerät nur beim Ausdauertraining oder im Gesundheitssport die Belastungsintensität vorgeben.
- …seine Leistungsfähigkeit am Besten schon einmal getestet haben, z.B. in einem kurzen Rennen oder Test, damit in den nachfolgend vorgestellten Intervall-Traininigemethoden, die richtige Intensität gewählt werden kann. Ein 5000-Meter-Test zeigt in der folgenden Tabelle recht genau die abgeleiteten Zeiten über andere Distanzen.
- …ein festes Trainingsprogramm ausgewählt haben, zum Beispiel 6 mal 1000 Meter. Das ist wichtig für Konzentration und Motivation.
Dann kann es losgehen. Bitte noch eventuellen Wind oder leichtes Gefälle berücksichtigen. Auf Hin- und Zurückstrecken kann bei stärkerem Wind (bzw. Gefälle) nur jeweils jede zweite Tempoeinheit mit der anderen verglichen werden. Nachfolgend werden Trainingsmethoden vorgestellt, die je nach Trainingsziel oder auch nach Belieben (ohne konkretres Ziel), ausgewählt werden können.
a) Sehr kurze Intervalle
• 8 x 600 m im 5000-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 2:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 5 bis 15 km oder für kürzere Biathlons
b) Kurze Intervalle
• 6 x 1000 m im 6000-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 2:30 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 10 bis 25 km oder für längere Biathlons
c) Mittellange Intervalle
• 4 x 1500 m im 7500-m-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 3:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 15 bis 42 km
d) Lange Intervalle
• 3 x 2500 m im 12- bis 15-km-Tempo (siehe Tabelle)
• Pause (aktiv mit leichter Bewegung) 3:00 Minuten
• Bevorzugen zum Verbessern der Bestzeiten über 25 bis 60 km
Am Tag nach dem Tempotraining kann oft problemlos trainiert werden. Dann aber bevorzugt ein langsames Ausdauertraining über nicht zu lange Distanz oder man nimmt sich einen verdienten Trainingsruhetag.
Viel Spaß und Erfolg beim Training!

Jetzt einmal ganz ehrlich, wer möchte nicht ein ganz klein wenig schneller werden? Eigentlich doch fast jeder. Wie wird man aber schneller?
Die naheliegendste Methode, einfach schneller zu fahren, mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren. Doch es gibt wirksamere Trainingsmethoden.
Verblüffend ist manchmal mit welcher scheinbaren Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit einige Könner des Nordic-Skating Sports ein hohes Tempo fahren und auch durchhalten können. Eine gewisse Leichtigkeit muss natürlich dabei sein (wenn man auch die Anstrengung oft nicht sieht) und dies erfordert eine gute fahrtechnische Ausbildung auf den Skates und natürlich einen gewissen Trainingszustand. Cross-Skating, Skiken und Nordic Cross sind relativ technische Sportarten, fast die Hälfte der entfalteten Leistung dürfte einer ökonomischen Technik zuzuschreiben zu sein. Daher sollte auch während einer intensiveren Trainingsphase das Techniktraining nicht vergessen werden und immer einen Platz im Trainingsplan behalten.
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Veröffentlicht am 22. Juli 2010
So unscheinbar wie er lange Zeit durch die Lande gerollt ist, so unscheinbar ist auch sein Verwandter. Die letzte Generation der Road Star Reifen bekommt jetzt einen optischen Zwillingsbruder, der Blackarmada heißt.
Schon 2005 war das Skike Modell V05 erfolgreich mit dem Road Star ausgestattet. Gerade weil er zuverlässig war, wurde nicht viel über ihn geredet oder spekuliert. Neben dem Skike V05 rollten auch viele Cross-Skiroller und andere 6-Zoll Cross-Skates, wie der Powerslide Nordic Trainer auf diesem Reifen.
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Veröffentlicht am 06. April 2010
Geplant waren schon seit längerem Änderungen an den Bremsen der Nordic Skates von Powerslide. Ende Mai sollen sie kommen – die Powerslide Cross-Skates mit Wadenbremse.
Serienmäßig ausgerüstet mit einer Bremse am rechten Skate wird das Modell “Nordic Trainer“ für 259 € auf dem Markt kommen. Ein zweite Wadenbremse am linken Skate kann für 39,99 € erwoben und nachgerüstet werden. Wer nur eine Bremse braucht, kann die Montageseite der Bremse auch ändern.
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Veröffentlicht am 26. März 2010
Fest steht, dass sich manche Kugellager leichter drehen als andere. Daran besteht kein Zweifel. Daraus zu schließen, dass ein Nordic-Skate ein schnelles Sportgerät wird, wenn man nur die „richtigen Radlager“ einbaut ist jedoch völlig verkehrt. Fast alle serienmäßig hergestellten Cross-Skates werden schon mit geeigneten Radlagern ausgeliefert. Oft sind das recht günstige Lager mittlerer Qualität, die jedoch gegen Spritzwasser durch Dichtkappen und eine zähe Fettfüllung ausreichend geschützt sind. Entfernt man die Dichtung und auch die Fettfüllung, laufen sie sofort wesentlich leichter, aber haben bei Nässe und Schmutz so gut wie keine Lebensdauer mehr. Das wäre also keine Lösung.
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