Gut durch den Winter auf Cross-Skates und Skikes

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Winter-Skikes_neu

Cross-Skating und Skiken ist in den gemäßigten Klimazonen eindeutig zu den Ganzjahresportarten zu zählen. Es ist zwar inzwischen auch im Skandinavien, Island, Südgrönland, Kanada und Alaska nicht mehr ganz unbekannt, aber dort werden sinnvoller Weise im Winter noch die Skiker benutzt.
Zumindest in Mitteleuropa bieten sich im Winter wesentlich mehr Tage zum Skiken und Cross-Skating an, als zum Skilanglauf. Und bei einem geplanten Winterurlaub kann es bei unsicheren Schneeverhältnissen nicht verkehrt sein, die Skikes oder Cross-Skates zur Sicherheit mit ins zur Sportausrüstung zu packen.
Bei einsetzendem Schnee oder dünner Schneedecke kann man auf Cross-Skates oft sogar noch besser Skaten als mit Skating-Skiern. Dieses Video auf YouTube zeigt sehr deutlich, dass es sogar Pistenbedingungen gibt auf denen beides möglich ist:

www.youtube.com/watch?v=5WD26SLqV0U

Vorsicht! Bei Schnee setzt die Bremswirkung bei offenen

Bremssystemen verzögert ein und ist oft erheblich schwächer. Auch NeuVEREISUNG-SKIKES_neuschnee kann immerhin bis etwa 6 cm Schneehöhe noch Cross-Skating betrieben werden. Darunter kann jedoch unsichtbar eine Eisschicht zur Gefahr werden.
Wichtig ist, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auch technischen Ausfällen durch Vereisung vorzubeugen – Skilangläufer können ein Lied davon singen – doch sogar auf ziemlich sauberen Wegen kann Wasser, Schnee oder Schneematsch zur Blockade bewegter Teile oder zur Einschränkung der Bodenfreiheit führen.

Nie vergessen im Dunkeln: Immer mit Beleuchtung und gut sichtbarer Kleidung unterwegs sein. Wer allein fährt, sollte Ersatzlampen dabei haben. Bei Gruppenfahren größeren Abstand von den Stockspitzen der Vorn-fahrenden halten, sie sind schlechter sichtbar. Sinnvoll erscheint es auch, die Stockenden mit heller Farbe oder Reflektoren zu kennzeichnen. In der Gruppe werden so im Dunkeln weniger Stockenden angefahren und andere Verkehrsteilnehmer beachten die zügig bewegten Stöcke besser. Den schnelleren Konzentrationsverlust im Dunkeln muss man unbedingt berücksichtigen – besonders nach 23 Uhr (abfallender Biorhythmus). Wenn Kopflampen benutzt werden, möglichst keine zu hellen Handschuhe oder Jacken mit hellen Unterärmeln tragen, weil sie den Fahrer mit jeder Armbewegung blenden.

Und ebenfalls bitte beachten: Auch mit sehr guten Lampen ist die nächtliche Wahrnehmung schlechter als tagsüber. Die Sehschärfe, das Farbspektrum, die Lichtrichtung und andere Faktoren sind völlig anders als am Tag und können auch bei größter Aufmerksamkeit zu unvorhersehbaren Stürzen führen.
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Quelle: Cross-Skating Trainer CD-ROM, Frank Röder, X-Skating Media

von Frank Roeder cross-skating.de

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