Skike-Symposium am 11. Oktober in der Universität Duisburg-Essen 20. Oktober 2008


Die Nachfrage nach Informationen über das Skiken ist nach wie vor groß. Nicht anders kann man den recht großen Andrang von Besuchern beim Skike-Symposium am 6. Oktober in der Universität Duisburg-Essen deuten. Runde 48 Zuhörer füllten den mittelgroßen Hörsaal fast zur Hälfte aus.
Die Firma Boss Management hat diese Veranstaltung kostenlos in Leben gerufen, zum einen zur Verlängerung bereits  existierende Skike-Trainerscheine, andererseits auch um dem breiten Publikum einige neue Erkenntnisse über das Skiken zugänglich zu machen.


Unter dem Management von Susanne Boss wurden gleich mehrere interessante Themen an diesem Tag zusammengetragen und es entging niemanden, dass sich dabei alle Beteiligten große Mühe gegeben hatten.

Das erste Thema wurde von Dipl. Sportwissenschaftler Andreas Gscheidle vorgetragen, der über sporttherapeutische Aspekte beim Skiken referierte. Stichworte wie „Belastung und Bewegung als Gelenkelexier“ und „Ganzkörper-Workout als Stoffwechselmotor“ wurden detailliert erläutert ebenso wie die Frage, warum Extremsport erwünscht sei..

In den nächsten 90 Minuten berichtete Erlebnispädagoge Rainer Gamm, von seinen Erfahrungen auf seinen zahlreichen Inlinertouren, aber auch von seinen neuerlichen Touren auf Skikes. Besonders gespannt waren die Zuhörer auf seinen Vortrag von seiner letzten 1300-km-Skike-Tour durch Deutschland sowie seine Ausrüstungstipps.

Danach folgte der erste Praxisteil Thomas Weingärtner (Trainer für  Leichtathletik und Nordic Sportarten), der die Reparatur von Reifen, Tipps und Tricks rund um die Technik demonstrierte. Auch aktuelle Ausrüstungsteile wie die Skike-Rücklaufsperre und die Skike Rahmenverlängerung kamen zur Sprache.

Wie im Hörsaal referierte Dipl. Sportwissenschaftler Carsten Bartel über trainingswissenschaftliche Aspekte des Skikens. Bei der Steuerung eines gesundheitsorientierten Trainings wurde sowohl Aspekte der Trainingsplanung wie auch Methoden der Belastungsteuerung im Gesundheitssport angesprochen. Bei Thema Skiken als Herz-Kreislauf-Prävention erkläre er, warum man Herzkreislauferkrankungen ein wenig “davonskiken” kann,

Der abschließende Teil war das Koordinationstraining unter Dipl. Sportlehrerin und Dipl. Personaltrainerin Martina Weingärtner. Die mitunter anspruchsvollen, aber auf alle Fälle unterhaltsamen und interessanten Übungen sollten als Anregungen zum Koordinationstraining zur Auflockerung oder Intensivierung bei Skike Kursen verstanden werden.

Das Symposium was alles in allem eine willkommene und anregende Abwechslung im Skike-Veranstaltungskalender. Die allgemeine Stimmung am Ende schien so, dass viele der Besucher dem nächsten Skike-Symposium mit großer Spannung entgegenschauen.

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